Buongiorno, maestra!

Nachdem ich letzten Freitag bereits wegen ausgebauter Fenster, pünktlicher Handwerker und unserer neuen Wohnungstür ganz aus dem Häuschen war, erreichte mich auch noch ein Anruf, der mir nun wirklich fast einer Herzattacke bescherte. Ob ich immer noch Interesse daran habe, Deutsch zu unterrichten, fragte mich der Chef einer der Sprachschulen in Bari, bei der ich mich bereits vor Monaten beworben hatte. Was sollte ich darauf anderes antworten als „natürlich“?

Den „Kooperationsvertrag“ zu unterschreiben war gestern nur noch eine Formsache. Ab jetzt bin ich also offiziell Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache und ruhe mich nicht länger auf meinem Arbeitslosengeld aus, das ohnehin bald ausgelaufen wäre.

Und die Moral von der Geschichte: Erst bewegt sich ewig nichts und dann kommt plötzlich alles Schlag auf Schlag. Eigentlich hätte ich so etwas ahnen müssen.

19 Gedanken zu „Buongiorno, maestra!

  1. Maria

    Super, hoffe du findest noch Zeit für den Blog! Maestra…hört sich gut an, in Italien genießen Lehrer auch im Allgemeinen ein hohes Ansehen. 🙂

    Antwort
  2. meineschreibblockadeundich

    „Erst bewegt sich ewig nichts und dann kommt plötzlich alles Schlag auf Schlag.“

    Ist es nicht herrlich, dass auf manche Dinge einfach Verlass ist?! Ganz herzlichen Glückwunsch! Ich wünsche dir lauter motivierte Schüler!

    Marie

    Antwort
  3. blitta

    Herzlichen herzlichen Glückwunsch! Das ist ja wunderbar… Auf dass Bari und Umgebung jetzt bald bestens Deutsch verstehen und nach diversen weiteren Kursen mit „la maestra“ dann auch entsprechend parlieren!!!

    Antwort
  4. kaja

    Wow, herzlichen Glückwunsch! Ich freu mich sehr für dich! Es ist ein tolles Gefühl, wenn endlich alles zusammenkommt und man sich etwas entspannen kann! Bin gespannt auf deine Berichte aus der Schule! 🙂

    Antwort
  5. junefduncan

    Hallo Corinna,
    ich stolpere hier mal so unbekannterweise rein, aber deine Auswanderidee finde ich spannend 🙂 .
    Bist du denn gelernte DAFlerin oder wie kommt man an eine solche Stelle? Vermutlich reicht es nicht, einfach nur Deutsch-Muttersprachler zu sein, oder?
    VG June

    Antwort
    1. Corinna Autor

      Ich bin keine gelernte DAFlerin, sondern Kuwi spezialisiert auf Literaturwissenschaft; habe während meines Studiums aber auch schon in St. Petersburg Deutsch unterrichtet und später neben dem Beruf noch Englisch Nachhilfe gegeben. Das hat Eindruck geschunden. Abgesehen davon hatte ich vermutlich Glück, dass sich hier unten nicht so viele Deutsche befinden, die sich in der Lage sehen zu unterrichten, denn natürlich reicht es nicht, Deutsch zu sprechen. Man muss dem Gegenüber ja auch vermitteln, wie man Deutsch spricht, und welche Unterschiede oder Gemeinsamkeiten es bei den Sprachen gibt. Vermutlich war ich einfach zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Der Rest ist harte Arbeit und ich lerne bei den Vorbereitungen selbst noch sehr viel.

      Antwort
      1. junefduncan

        Hallo Corinna,
        ich sehe deine Antwort erst jetzt. Habe wohl vergessen einen Haken zu setzen, dass ich über Antworten informiert werden möchte…
        Gibt’s eigentlich eine Möglichkeit, dich über PN zu erreichen? Bei mir geht es über das Kontaktformular, hier habe ich noch nichts dergleichen gefunden…
        LG June

        Antwort
        1. Corinna Autor

          Ich habe keine Ahnung von derlei Dingen. Wenn Du willst, maile ich Dir mal unter der von Dir für die Kommentare angegebenen Adresse. Dann kannst Du darauf antworten.

          Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s