Kartoffelblüte – Neues aus Terrassien

Heute kurz die neusten Infos zum Kartoffelexperiment und den Anfängen des Terrassengärtnerns.

IMG_20130626_082738Wie auch bei den anderen Teilnehmerinnen der Kartoffelpflanzaktion auf Balkonien oder in diversen Hausgärten haben blühen bei mir vor etwa  2 Wochen die beiden Kartoffelpflanzen auf der Traumwohnungsterrasse. Die dritte Kartoffel hat nie wieder etwas von sich sehen lassen. Daher muss ich annehmen, ihr stiller Protest bedeutet, dass sie lieber in einer von Marias Kartoffelpizzen als in torfiger Blumenerde gelandet wäre. Nun, ja, als emanzipierter Mensch kann ich damit leben, dass auch eine Kartoffel selbstbestimmt über ihre Fortpflanzung entscheiden möchte. Möge sie in Frieden zu Naturdünger werden!

IMG_20130626_083010

Abgesehen von den Kartoffelblüten freue ich mich über unseren Feigenbaum „Federico“, den zahlreiche kleine Feigen in Dreierkombinationen schmücken. Wir haben außer einem Feigenbaum auch einen Kirsch-, einen Aprikosen-, einen Zwergbirnen und einen Orangenbaum in große Töpfe auf die Terrasse gesetzt, die bis auf den Aprikosenbaum auch alle im März/ April geblüht haben. Doch allein Federico hat in diesem Jahr schon Früchte angesetzt, was daran liegen könnte, dass Feigenbäume hier im Süden wie Unkraut wachsen.

IMG_20130701_135301

IMG_20130701_135422

IMG_20130701_135510

IMG_20130630_154241

IMG_20130701_135559

Ein paar halbvergammelte, graugrüne Kakteen und einige andere Pflanzen, die wir nach dem Kauf unserer Wohnung im letzten Herbst unter den Überresten von toten Pflanzen auf der Terrase geborgen haben, sind wieder saftig grün geworden und haben uns schon mit spektakulären Blüten erfreut. Außerdem gibt es noch ein paar Kletterbohnen, die im Moment zum Opfer der Tauben werden, für die junge Bohnenblätter offensichtlich richtige Leckerbissen sind. Noch ein Grund mehr dafür, sich später einen Wachkater anzuschaffen.

12 Gedanken zu „Kartoffelblüte – Neues aus Terrassien

  1. vilmoskörte

    Schön, all deine Bericht aus Apulien zu lesen. Triggiano kenne ich zwar nicht (dafür war ich ein paar Mal in Eurer Partnerstadt Addison :-), ich bin aber sehr oft bei Freunden in Bitonto. Den einen oder anderen Artikel dazu kannst du unter dem Schlagwort Apulien in meinem Blag nachlesen.

    Antwort
  2. blitta

    Du scheinst ein echtes Händchen für Garten und Co. zu haben… Magst du dich nichtmal virtuell meinen beiden aus Rom mit nach Deutschland geschleppten Agaven annehmen? Allerdings muss ich sagen, dass ich auch in Rom immer Schwierigkeiten hatte, all die Pflanzen gut zu betüdeln, die ich nicht wirklich schon aus Deutschland kannte… Wie Unkraut sprießendes Basilikum ist bei mir also ebenso wenig präsent wie Feigenbäumchen. Seufz. Schöner Name übrigens! Federico… hoffe, ihr lasst euch seine Früchte bald schmecken!

    Antwort
    1. Corinna

      Das kannst Du nicht wollen! Die Agaven, die ich in Deutschland hatte, wurden immer so riesig, dass ich ihre schweren Kübel schließlich im Winter nicht mehr ins Haus schleppen konnte. Das war dann der Moment, in dem ich mit einem Ableger neu begonnen habe. Aber Du hast mich auf eine Idee gebracht. Ich sollte mir hier auch mal ein Pflänzchen suchen. 😉

      Antwort
      1. blitta

        Ui… als ich meine kleinen Ableger im Halbdunkel heimlich ausgegraben habe, wurde ich auch gefragt, was ich denn mit so einer in Rekordzeit ungetümgroßen Pflanze wolle… Meine bleibt schön klein! 😉 Noch…

        Antwort
        1. Corinna

          Ich denke, es hilft, sie nicht zu oft umzutopfen, bloß nicht zu düngen und möglichst unhöflich zu behandeln, damit sie die Tragegröße nicht überschreitet. Irgendwie ist es nämlich auch traurig, wenn man genau weiß, dass sie einen normalen deutschen Winter nicht überleben kann.

          Jetzt überlege ich, wo ich mir einen Ableger im Halbdunkel ausgraben kann. 😉 … oder ich besorge mir eine Aloe vera. Ist ja ungefähr das Gleiche nur nützlicher und piekt vielleicht nicht so.

          Antwort
    1. Corinna

      Nein, tatsächlich vermisse ich die Kartoffel als solche nicht. Es gibt zwar selten Kartoffeln hier, aber hin und wieder eine Kartoffelpastete, Kroketten oder Ofenkartoffeln reicht mir.

      Ich glaube, ich bin bei dieser Aktion eingestiegen, weil der Kartoffelanbau mir so vertraut ist und ich schauen wollte, ob die hier auch wachsen. In diesem Sinne… ja, doch. Vielleicht ist es ein wenig Heimwehkompensation. Aber bisher war mir das nicht aufgefallen.

      Antwort
        1. Corinna

          Ja, aber das gibt’s bei uns nur selten, denn nach ein paar Versuchen mit Muscheln und anderem Meeresgetier habe ich einsehen müssen, dass mein Magen sie nicht akzeptiert; auch keine Sauce in der Muscheln mitgekocht wurden. Dabei fand ich z.B. gratinierte Muscheln sehr, sehr lecker.

          Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s