Preisverleihungen I – Ich bin die Liebste

Ich wollte eigentlich mal wieder etwas über die Mission Traumwohnung schreiben, denn die nimmt inzwischen richtig Form an. Doch da mir nun die Wolkenfahnderin einen “Liebster Award“ verliehen hat und das “Stöckchen”, das mir mein Lieblingslehrerinschusselchen, die Frau Hilde, zugeworfen hat, immer noch darauf wartet, dass ich es jemand anderem zuwerfe… und ich dadurch auch meine Meinung über die Weitergabe des “Best Blog Awards” der abenteuerlustigen Deutschlehrerin Jana aus Istanbul geändert habe, werde ich heute ein bisschen von mir zu erzählen beginnen und auch die entsprechenden Fragenkataloge abarbeiten.

Zunächst den oben genannten Damen ganz herzlichen Dank für die Hervorhebung mit Awards in ihren lesenswert-liebenswerten Blogs. Und nun geht’s los:

liebster Award„Liebster Award“

Die Regeln sehen vor, dass ich 7 Dinge über mich selbst schreibe und dann 7 eigene Lieblingsblogs mit unter 200 Lesern nominiere. Ich bin jedoch zu wenig promiskuitiv als das ich mehrere Liebste haben könnte, deswegen werden ich nur einen Blog nominieren. So bleiben mir auch für weitere Aktionen noch genügend Blogs, in denen ich gerne lese und stöbere. Da ich nicht verlässlich dazu in der Lage bin zu erkennen, ob ein Blog unter 200 Leser hat, sollte es mir der- oder diejenige bitte nicht übel nehmen, wenn ich daneben liege.

Sieben Dinge über mich und mein Apulien:

  1. Vor gut einem Jahr bin ich zu meinem Freund in einen Vorort von Apuliens Hauptstadt Bari gezogen. Da viele Italiener von einem Leben im Wohlstand in Deutschland träumen, wo alle Geld und Arbeit haben, werde ich deswegen häufig überrascht bis verständnislos angesehen. Es könnte sein, dass ich ein größerer Fan des Lebens in Apulien bin als die Apulier selbst. 

  1. Seit gut einem Jahr sind wir dabei, uns eine eigenen Wohnung einzurichten. Inzwischen nähert sich die Renovierung (zweite Phase der „Mission Traumwohnung“) ihrem Ende. Wir haben die ersten Möbel bestellt und auch dabei dürfen wir uns in Geduld üben (90 Tage). Es könnte sein, dass ich der ungeduldigste Mensch in Apulien bin, doch ich bin auf dem Weg der Besserung.

  1. Ich arbeite momentan als Lehrerin in einer Privatschule und gebe zukünftigen Landesflüchtlingen Einzelunterricht in Deutsch. Ich hätte gern einen Job mit einer Vierzigstundenwoche und einem fixen Gehalt. Mit diesem Wunsch bin ich in Apulien nicht allein.

  1. Die Fotos auf diesem Blog sind dilettantisch und keinesfalls mit denen einer Fotobloggerin wie der „Wolkenfahnderin“ vergleichbar. Ich bearbeite sie mit Instagram und verwende überwiegend den „auf alt trimmenden“ Filter „Earlybird“. Es sind Schnappschüsse, die mit einer alten Canon Power Shot aufgenommen werden. Eine digitale Spiegelreflexkamera ist meine nächste Anschaffung, sobald die Handwerker bezahlte sind, die Wohnung eingerichtet ist, meine persönlichen Habseligkeiten aus Deutschland hier hergeschafft sind, die Terrasse bepflanzt worden und entsprechend viel Geld übrig geblieben ist … also ungefähr – wie die Frau Hilde schreiben würde – in „trölfzig“ Jahren. Es könnte sein, dass ich davor noch auf eine bessere Schnappschusskamera umsteige.

  1. Ich liebe Apulien und die Apulier am meisten, weil sie offene Menschen sind, die Wert auf Familie und Zusammenhalt legen. Diese ausgeprägte Familientreue könnte der Grund sein, warum viele Apulier trotz des erworbenen Wohlstands und der vorhandenen Arbeit aus Deutschland wieder zurückkommen. Andere Gründe sind das Licht, das Meer und das gute Essen.

  1. Was mir noch an Apulien gefällt: die vielen Kastelle, die orientalischen Einflüsse im Baustil, das glasklare, azurblaube Wasser, die unzähligen Olivenhaine mit Bäumen, die teilweise schon mehrere Hundert Jahre alt sind, die schöne Gebrauchskeramik, die niedlichen Trulli, die entspannte Atmosphäre und die Gelassenheit der Menschen, den alltäglichen Problemen gegenüber.

  2. Was ich als erstes in Apulien ändern würde, wenn ich könnte: Ich würde sofort alle offiziellen Internetseiten von touristischen Reisezielen in Fremdsprachen überarbeiten und in die Tourismusinfo am Flughafen Mitarbeiter setzen, die mehr als nur schweigende Modepüppchen sind.

Den „Liebster Award“ möchte ich an Britta von RomeandHome weitergeben. Nach Jahren in Rom hat es sie zwar inzwischen nach München verschlagen, aber sie kehrt trotzdem immer wieder in die Ewige Stadt zurück und sucht zwischen ihren Romreisen nach den italienischen Seiten von München.

4 Gedanken zu „Preisverleihungen I – Ich bin die Liebste

  1. Gitti

    Interessant, was du alles an Apulien schön findest. Stimme Dir in Vielem zu. Helligkeit und Gelassenheit sind auch meine Vorlieben.

    Antwort
  2. blitta

    Grazie! Ich war ein paar Tage abgetaucht und komme zurück und finde den „Liebster“-Award! Das ist eine große Überraschung und ich freue mich riesig… Weiterreichen werde ich ihn demnächst. Am Wochenende kann ich wieder durchatmen und bis dahin überlege ich, welcher Liebsten/welchem Liebsten ich ihn zuerkennen möchte! Glücklich grüßt, Britta!

    Antwort

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