Das Sonnenbrillenproblem …

… oder: Wie lange dauert es einen Bericht über Corinna in Apulien zu schreiben?

fluegge_logo_finIrgendwann gegen Ende des letzten Jahres hat mich die Journalistin Susanne vom „Flügge“-Blog angesprochen und gefragt, ob wir uns über meine Auswanderung nach Triggiano unterhalten könnten. Auf ihrem sehr lesenswerten Blog sammelt sie nämlich interessante Geschichten von Menschen, die ausgewandert sind oder deren Leben durch eine Reise verändert wurde. Ehe wir einen Skype-Termin gefunden hatte, vergingen bereits Wochen, aber wir schafften es schließlich zusammenzukommen und sprachen über meinen Weg nach Triggiano, über Apulien, Bari, die Leute und das Leben hier in Süditalien.

Tatsächlich stellte sich als größtes Problem heraus, dass es praktisch keine Fotos von mir vor apulischer Kulisse gab, da ich immer hinter der Kamera stehe. Und auf den wenigen existierenden Fotos hatte ich immer eine Sonnenbrille auf. Logisch, denn hier scheint nun mal zu allen Jahreszeiten die Sonne. Ich musste also Besuche von Freunden abwarten, die bei uns generell immer mit Fotoapparat an- und dann mit mir in Apulien herumreisen.

Dazu kamen auf beiden Seiten Arbeit, Feste, Feiertage, Urlaub, wieder Arbeit, Familie und, und, und…  aber was lange wärt, wird bekanntlich gut. Daher gibt es seit ein paar Tagen bei Susanne einen langen Bericht, der vieles noch einmal zusammenfasst, was ich auch schon hier auf MeinApulien mit euch teile noch dazu mit einigen Fotos, auf denen ich gezwungenermaßen ohne Sonnenbrille zu sehen bin: „Vom Licht und Leben in Apulien“.

21 Gedanken zu „Das Sonnenbrillenproblem …

    1. Corinna Autor

      Jeder hat so seine Geschichte, Du ja auch. Wichtig ist, was dabei herausgekommen ist. Da können wir beide hinsichtlich vor allem unserer zweibeinigen Ergebnisse doch zufrieden sein. 😉

      Antwort
  1. harzfee

    Habe Deine Berichte und Anhänge alle gelesen noch bevor ich anfing meinen „Senf“ dazuzugeben. Nun nochmal kurz und in wunderbarer Weise von Susanne geschrieben, dazu zwei neue Fotos. In irgendeiner Form geisterst Du nun schon wie selbstverständlich in meinem Kopf herum. Egal ob ich lese, fernsehe oder reise, oft denke ich dabei auch an Corinna. Vorige Woche „perfektes Dinner“ in Italienisch, darunter zwei Hobbyköche aus dem Salento speziell aus Bari und drei aus Sizilien, leider hat Sizilien gewonnen. Die Speisen einfach „perfetto“ und flugs waren die Gedanken bei Corinna und Nella, der Mama von Angela. Heute kommt auf RBB „Ein Sommer in Brandenburg“, von Lübbe nach Eisenhüttenstadt. Aha, denke, die Heimat von Corinna.

    Antwort
    1. Corinna Autor

      Dieses „Problem“ kenne ich auch. Mit Bloggern, die ich regelmäßig lese, geht es mir genauso. Zum Beispiel bin ich total froh, dass Jana von janavar.net inzwischen nicht mehr in Istanbul sondern in Boston lebt. Und einige Blogger, die inzwischen aufgehört haben, vermisse ich richtig. Man gewöhnt sich ein bisschen an sie als Teil des eigenen Leben. Und wenn Kommentierende länger schweigen, frage ich mich auch manchmal, was da wohl los sein könnte. Wer hätte auch gedacht, dass Apulien und der Harz mal eine Verbindung haben würden. 🙂

      Vielen Dank für den TV-Tipp! Vielleicht finde ich die Sendung in der Mediathek… für ein bisschen Nostalgie. 🙂

      Antwort
      1. Corinna Autor

        Schau mir gerade den ersten Teil vom „Sommer in Brandenburg“ an. Kann nun kaum noch meinen Heimaturlaub erwarten. Von einer Provinz in die andere, aber alle beide sind so liebenswert und so besonders! 🙂

        Antwort
        1. harzfee

          Ja zu Hause ist zu Hause! Wenn sich der PKW nach dem Urlaub der heimatlichen Region nähert und ich die Schachthalden des Mansfelder Landes von Ferne sehe oder wir die große Harzstraße Richtung Wohnort befahren, denke ich jedesmal, wie schön wieder Anzukommen. Ich wünsche Dir einen wunderbaren Heimaturlaub.

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  2. Katha

    Ein toller Artikel und so echt erzählt! Ich freue mich, jetzt endlich auch mal ein Gesicht zu deinen lieben Kommentaren und tollen Geschichten zu kennen. 🙂 Ich hab mich außerdem gleich selbst mal bei Susanne gemeldet – wer weiß, wie lange es dauert, über mich zu erzählen? 😉
    Achso, und das Foto-Dilemma ist mir auch bekannt – ich stehe auch meistens hinter der Kamera. Aber dadurch ist zumindest klar: ich war dabei. Wenn ich nicht dabei war, gibt es meist keine Fotos 😉
    Ganz liebe Grüße!

    Antwort
  3. kinder unlimited

    HAch….Liebe…toller Artikel, Corinna und noch schöner, Dich jetzt noch ein wenig besser zu kennen!!Liebste Grüße, Ann

    Antwort
  4. kinder unlimited

    Du scheinst wirklich im Leben angekommen zu sein, ich bin fasziniert von Deinem wunderbaren Beitrag über ein zufriedenes leben!

    Antwort
    1. Corinna Autor

      🙂 Man muss der Mensch für Zufriedenheit sein. Manche erreichen diesen Punkt nicht, weil sie sich zu viel mit anderen vergleichen und in allem den Makel suchen. Ein wenig Ignoranz gehört also dazu, eine optimistische Grundhaltung, die Fähigkeit das Schöne im Kleinen zu sehen… Ich glaube, ich wäre auch in Deutschland glücklich oder in jedem anderen Teil der Welt.

      Oder vielleicht habe ich einfach nur immer wieder unheimlich viel Glück in meinem Leben gehabt. 🙂

      Wie auch immer, ich bin jeden Tag dafür dankbar, dass es mir, meiner Familie und meinen Freunden gut geht.

      Das hoffe ich auch von Dir und Deinen Lieben! Ganz herzliche Grüße zurück! Corinna

      Antwort
      1. kinder unlimited

        Da hast Du absolut Recht, Corinna. Ich glaube auch, dass es in einem selbst liegt, die Schönheit und Zufriedenheit, das Glück zu erkennen. Nichtsdestototz klingt Dein Leben wie ein schönes Leben, das sicher viele gefallen würde.
        Ja, ich bin auch rundum zufrieden mit meinem Leben. Ich habe schon so viel erlebt, gesehen und lebe trotzdem noch jeden Tag bewusst. So lassen sich auch Probleme besser bewältigen!
        Genauso herzliche Grüße von mir zu Dir. Ann

        Antwort

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