Auf Olivenbaumpirsch

Dass es mir die Olivenbäume Apuliens angetan haben, habe ich auf meinem Blog schon mehrfach zum Ausdruck gebracht (unter anderem hier). Auch in diesem Sommer war ich schon mit meiner Familie in der Gegend um Fasano unterwegs, wo besonders alte und oft auch eigentümliche Bäume zu finden sind. Davide ist ebenso fasziniert wie ich, wenn wir auf knorrige Stämme stoßen, die zeigen, dass die Pflanzen allen Widrigkeiten zum Trotz immer weiter gewachsen sind.

Dieser Olivenbaum scheint sich mehrmals auf sich selbst abgelegt zu haben. Irgendwann ist er dann wieder dem Himmel entgegen gewachsen.

Solltet ihr im Itriatal Urlaub machen, dann fahrt ruhig einmal ins Hinterland. Angst vor engen Straßen, halbhohen Mäuerchen und mangelnder Ausschilderung dürft ihr dabei natürlich nicht haben.

20 Gedanken zu „Auf Olivenbaumpirsch

  1. Bernd Loth

    Ciao Corinna,
    diese alten und wunderbaren Kunstwerke der Natur haben es mir bei jedem Besuch in Apulien angetan. Ich kann mich an den Bäumen nicht satt sehen. Ich weiß nicht, wieviele Fotos ich schon habe, weil immer ein neues, interessantes Exemplar auftaucht.
    Auf den kleinen Straßen mit den Begrenzungsmauern, kann man sehr gut mit dem Rad fahren… Manchmal auch mit Überraschungen, wenn der Weg plötzlich zu Ende ist…
    Cari saluti
    Bernd

    Antwort
  2. Arno von Rosen

    Olivenbäume sind für mich die mystischsten Bäume die es gibt. Jeder dieser alten Stämme scheint eine uralte Geschichte zu erzählen! Danke für die schönen Bilder, liebe Corinna!

    Antwort
  3. B

    Liebe Corinna, wir teilen die Liebe für Olivenbäume. Ich werde mich nie daran sattsehen können….nur so schöne Bilder kann ich nicht fotografieren.
    Herzliche Grüße, Barbara
    PS: wow wie groß Davide geworden ist!

    Antwort
  4. Friederike

    die apulischen Olivenbäume sind wirklich die knorrigsten, habe auch unzählige Fotos daheim…
    War nicht einmal die Rede von einem Pliz oder anderen Schädlingen, die die Olivenbäume reihenweise angegriffen haben?? Oder war die Sache doch nicht so schlimm?
    lg

    Antwort
    1. Bernd Loth

      Doch es ist immer noch schlimm. Du meinst Xylella, das Feuerbakterium.
      Leider ist es nicht einfach, verlässliche Informationen in Deutschland zu finden. Die Diskussionen in Apulien gehen in viele Richtungen.

      Bernd

      Antwort
    2. Corinna Autor

      Ja, das Bakterium Xylella bedroht auch die apulischen Olivenbäume. Obwohl die Forscher daran arbeiten, eine Lösung zu finden, kann man bisher nichts weiter machen als die befallenen Bäume komplett zu vernichten, damit sich das Bakterium nicht weiter ausbreitet.

      Antwort
  5. notiznagel

    Die Bäume können was erzählen, würden wir bloss ihre Stimmen hören. Übrigens, Müllers Reisemobil ist mit eingeklappten Aussenspiegeln knapp 2.1 Meter breit. Geht schon, oder?

    Antwort
    1. Corinna Autor

      Müllers Reisemobil hat hoffentlich einen Platz für Fahrräder. Mit mehr als 2 Metern solltest du Altstädte und die von mir beschrieben „Feldwege“ besser meiden. 😉

      Antwort
  6. rotewelt

    Wunderschöne alte Bäume, ich liebe sie auch. Sollten nicht sogar alle Olivenbäume in einer 15 Kilometer breiten Schneise quer durch den Salento vernichtet werden, um die weitere Ausbreitung von allXylella zu verhindern? Das wäre sehr schade und ich hoffe, dass sich doch andere Wege finden. Vor zwei Jahren habe ich schon etliche eingegangene Bäume gesehen. Das Itria-Tal finde ich übrigens besonders schön, nicht nur wegen der Städtchen – traumhafte Landschaften. Die Beschilderung in Apulien ist die schlechteste, die ich je erlebt habe, im Westen noch schlimmer als im Osten. Häufiges Verfahren gehört dazu.

    Antwort

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