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Hufeisen auf dem Plätzchenteller

Nähert sich das Weihnachtsfest, dann nähern sich auch die zahlreichen uns verwandten und bekannten Naschkater sowie Naschkatzen, denn es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass meine deutschen Weihnachtsplätzchen ziemlich lecker sind.

PräsentiertellerVor zwei Wochen hatte mich meine Freundin Elena nach Rezepten gefragt. Während ich schon begann, über Mürbeteige zu referieren, kam mir noch eine bessere Idee und ich meinte spontan: „Weißt du was, komm‘ einfach am Sonntag vorbei und wir backen zusammen Weihnachtsplätzchen. Dann weißt du genau, wie es geht.“

Danach gefragt, was sie mitbringen solle, kam mir gleich eine noch bessere Idee: Ich bat sie um ein typisch italienisches Keksrezept. Auf diese Art und Weise gelangten neben Mürbeteigplätzchen und Vanillekipferln auch ferri di cavallo auf den sprichwörtlichen Präsentierteller.

Für drei Bleche dieser leckeren Hufeisen braucht ihr: 300 g Mehl, 150 g Zucker, 1 Ei, 150 g Butter und eine Prise Salz, außerdem 3 Teelöffel voll Backpulver und ein bisschen Vanillezucker, Alle Zutaten schnell zu einem kompakten Teig verkneten und ihn mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Ferri di CavalloFür die typische Hufeisenform formt ihr den Teig zu kleinen Rollen, die ihr gebogen auf das mit Backpapier bedeckte Backblech legt. Während des Backens laufen sie leicht auseinander und werden relativ platt. Von daher plant genug Abstand zwischen den einzelnen ferri di cavallo ein. Wenn das Gebäck ein wenig Farbe angenommen hat, ist es auch schon fertig (bei 180 Grad ca. 15 min). Nun müssen die abgekühlten Hufeisen nur noch mit ihren Enden in geschmolzene Schokolade getaucht werden und schon sind sie schneller aufgegessen als gebacken.

Einen schönen vierten Advent euch allen und guten Appetit!