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Dicke Schneewolken

Kaktusfeige mit Schnee

Diese Glöckchen wollten schon den Frühling einläuten.

Im letzten Jahr hat mir schon jemand aus dem Ruhrgebiet geschrieben, dass es bei uns in Apulien mehr Schnee zu geben scheint, als in Deutschland. Obwohl ich das natürlich nicht hoffe, da Schnee in und um Bari immer ein totales Chaos bedeutet, dass mit vielen Unfällen, Schließungen von Schulen und Kindergärten und schlitterglatten Fußwegen einhergeht, haben wir den Schnee heute morgen dank der Ferien doch freudig begrüßt – jedenfalls Davide und ich. Der Rest von Triggiano versteckt sich immer noch hinter heruntergelassenen Rollläden. Wer nicht anders konnte hat sich langsam auf den Arbeitsweg gemacht.

Davide findet Schnee eine Superabwechslung und lässt dafür auch seine Eisenbahnen stehen.

Weihnachten geht bei uns bis zum 6. Januar. Bis dahin genießen wir die Dekoration. (Und ab dem 7. könnte der Winter gern vorbei sein.)

Da Schnee hier jedoch recht flüchtig ist, sieht man inzwischen nur noch Schneereste und Wasser. Allerdings drohen dunkle Wolken mit weiterem Weiß. Davide würde es begrüßen. Gina eher nicht.

Wie sieht der Winter bei euch aus?

Gelbe Weihnachtsbäume auf der Terrasse

Rote Glocken, die von der Lampe hängen. Ein niedliches Rentier vor der Fensterscheibe. Ein Weihnachtsmann, der auf einem Bilderrahmen sitzt – obwohl wir am Wochenende scheinbar gründlich entweihnachtet haben, finden wir immer noch weihnachtliche Kleinigkeiten in der Wohnung verteilt.

Auch bei einem Kontrollgang über die Terrasse wurde ich heute früh wieder an das kürzlich überstandene Fest erinnert: Eine unverwüstliche Pflanze, die wir schon bei unserem Einzug auf der Terrasse vorgefunden haben, hat gerade Blütenstände angelegt und reckt der spärlichen Morgensonne gelbe Weihnachtsbäume  entgegen. Bei 10 Grad irgendwie sympathisch, findet ihr nicht?

Wetterkapriolen im apulischen Winter

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Nachdem uns der letzte Winter mit einer Riesenladung Schnee überrascht hat, besticht der aktuelle bisher mit milden Temperaturen und viel Sonnenschein. Trotzdem gelingt es ihm, uns gelegentlich richtig zu verblüffen – zum Beispiel mit einer ordentlichen Portion Hagel.

Für uns ein Schauspiel – für die Landwirte Bedrohung, denn die Mandelbäume tragen wegen der Wärme bereits ganz dicke Knospen.