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Unendlicher Sandstrand und wieder ein Türmchen – Torre Chianca

Strand bei Lecce. Unendliche Weiten. Wir schreiben Ende September.

Während unserer Küstenfahrt in der Nähe von Lecce im Salento stießen wir immer wieder auf mehr oder weniger gut erhaltene Türme. Auch der Wachturm von Torre Chianca gehörte zur Wachturmkette, mit der man im Gefahrenfall schnell die ganze Küste alarmieren konnte. Das war aufgrund von Piratenangriffen seit der normannischen Zeit, bei denen ganze Küstenstädte geplündert und ihre Bewohner in die Sklaverei entführt wurden, auch bitter nötig.

Das meine ich, wenn ich von „glasklarem Wasser“ spreche.

Der Turm von Torre Chianca markiert denn auch einen der beliebtesten Strände nur 20 Autominuten von Lecces Zentrum entfernt. Nördlich von hier, in Richtung Brindisi, schließen sich kilometerlange Sandstrände an, die wie für Familienurlaub gemacht sind. Glasklares Wasser, das nur sehr flach abfällt, lässt Kinder ungestört plantschen und Eltern entspannt die weißen oder goldenen Sandstrände genießen. Auch Angeln, Krebsfischen oder Strandwanderungen werden hier gern ausgeübt. Über eine schmale Küstenstraße und Sommerwohnsiedlungen kommt man immer wieder auf noch schmaleren Einbahnstraßen mit dem Auto bis an die Dünen heran. Allerdings nur in der Nebensaison. In der Hauptsaison rollt die Blechlawine und man muss u.U. recht weit vom Wasser entfernt (wild) parken.

Noch ein Tipp: Von der zauberhaften Abtei Santa Maria di Cerrate ist der weitläufige Strand nur einen Steinwurf entfernt.