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Frohe Ostern!

Wie ihr sehen könnt, ist es Davide gelungen, die Terrasse bis zum aktuellen Osterfest vom Schnee zu räumen. Außerdem – so scheint es im Moment – werden wir statt Aprikosen in diesem Jahr vermehrt Birnen ernten.

Wie auch immer: Wir wünschen euch allen noch einen schönen Feiertag und spielen sofort weiter mit den Autos aus den Überraschungs Ostereiern, die der aus Deutschland eingewanderte Osterhase gestern in den Blumentöpfen versteckt hat.

Frohe Ostern aus Apulien!

Corinna und Familie

Riesenkeks

Vor ein paar Wochen meinte Luigi, wir müssten mit dem ganzen Süßkram Schluss machen, denn er könne ihn nicht mehr sehen. Und seit Luigi meinte, wir müssten mit dem ganzen Süßkram Schluss machen, weil er ihn nicht mehr sehen könne, haben wir nicht nur ein reichliches Pfund Chiacchiere gebacken, sondern auch mehrmals Tiramisu gemacht und am letzten Wochenende eine Crostata als Sonntagsdessert auf den Tisch gebracht.

Crostata ist ein typisch italienischer Mürbeteigkuchen mit Marmelade. Ich würde einfach „gigantischer Butterkeks“ dazu sagen.

Dazu knetet man

500g Mehl

200g Puderzucker

250g Butter

2 Eier und

die abgeriebene Schale einer Zitrone

zu einem kompakten Teig, der vor seiner Weiterverarbeitung ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen sollte.

zubereitungNach ca. 2 Stunden kann der Teig dann dünn ausgerollt und in eine Form (z.B. Springform) gelegt werden. Überstehende Reste werden beseitigt und für die Streifen zur Seite gelegt, mit denen man die Crostata belegt, sobald man den Boden mit einer Gabel eingepiekt und mit Marmelade bestrichen hat.

Nach einer halben Stunde bei 180 Grad im Ofen hat die Crostata Farbe angenommen und ist fertig.

Da dieser „Kuchen“ ziemlich widerstandsfähig ist, wird er auch gern für das traditionelle Picknick am Ostermontag gebacken. Man muss jedoch nicht so lange warten, denn – ehrlich – Keks mit Marmelade geht immer. Auch wenn man eigentlich mit dem ganzen Süßkram Schluss machen wollte.

Osterüberraschung

Kleine Sonnen auf der Terrasse

Kleine Sonnen auf der Terrasse

Warum schreibst du denn nicht mal wieder was über Ostern? – hat mich Luigi unlängst gefragt, als wir eine „Colomba“, einen traditionellen Osterkuchen in Taubenform verspeisten, den seine Cousine Maka gebacken hatte. Die Antwort ist relativ einfach: Ich habe keine Zeit, weder zum Kochen noch zum Backen und schon gar nicht, um fundiert darüber zu schreiben. Saisonale Blogbeiträge werde ich jetzt wohl immer ein Jahr vorher vorbereiten und auf Halde legen, so wie in der letzten Woche einen Beitrag zur Befana für den kommenden Januar. (Das nenne ich weitsichtig!)

Trotzdem werden meine Osterbeiträge im Moment gern geklickt. Daher glaube ich, dass sie ganz gut und informativ sind.

Hier könnt ihr nachlesen, wie man Ostern in Apulien feiert: Wenn der Osterhase nach Apulien kommt“ 

Hier habe ich über meinen Kampf mit Maria um die Eier in einer typischen Osterpastete geschrieben: „Torta Pasqualina oder Wie ich fast die Gunst meiner Schwiegermutter verlor“

Und ein simples, traditionelles Ostergebäck wie die Scarcella könnt ihr ganz einfach nach Tante Annas Rezept nachbacken.

OstereiDa die Italiener Meister im Verschenken sind und sich zu jeder sich bietenden Gelegenheit gegenseitig mit Kleinigkeiten eine Freude machen, habe ich von einer befreundeten Lehrerin bereits in der Woche vor Ostern ein typisches Geschenk erhalten – na, ja, eigentlich nicht ich, sondern Davide: ein großes Osterei aus Milchschokolade mit einer Überraschung drin. Diese Lehrerin habe ich seit unserem ersten Treffen vor einem Jahr genau 11 Mal gesehen, was verdeutlichen soll, was ich vor dem schönen Wetter, der abwechslungsreichen Landschaft und dem guten Essen an Apulien besonders schätze: die Herzlichkeit der Bewohner. Die finde ich auch nach fast vier Jahren immer wieder und immer noch umwerfend.

In diesem Sinne – HERZLICHE OSTERGRÜßE zu euch nach Hause! Macht’s euch schön!

Suchen und Finden

Mein neuer Freund – das Schleifgerät

In unserem Traumwohnungspalazzo ist es ruhig. Sehr ruhig. Zu ruhig. Man könnte fast glauben, dass wir in einem Sanatorium lebten, wenn nicht die Nachbarskinder unter uns an Wochenenden gelegentlich auf Töpfen und Plasteeimern Trommelkonzerte spielten, bis den sehr leidensfähigen Eltern der Kragen platzt und die Künstler niedergebrüllt werden. Darüber hinaus wird die Sanatoriumsruhe nur von einer einzigen anderen Person gestört und die bin ich, denn ich habe eine große Schwäche für Altes und Gebrauchtes. DerIMG_20140408_140910 sogenannte „shabby chic“ wurde vermutlich nur für mich erfunden. Da jedoch Altes und Gebrauchtes häufig eher„shabby“ (auf gut Deusch: schäbig) als schick ist, muss es oftmals einer Überarbeitung unterzogen werden. Deshalb habe ich meinen letztjährigen Gefährten, den schweigsamen Spachtel, inzwischen gegen ein handliches, aber lautes Schleifgerät eingetauscht, mit dem ich bei gutem Wetter und mäßigem Wind auf der Terrasse Krach mache, um hinterher den Pinsel zu schwingen.

Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir

Es ist ein sehr glücklicher Umstand, dass man meiner Generation in der Schule neben der herkömmlichen intellektuellen Ausbildung auch nützliche Dinge fürs Leben beigebracht hat. Diese wiederum beschränken sich nicht nur auf das Sockenstopfen oder die Grundzüge des Nähens, sondern wir lernten ebenfalls, dass man Holz immer mit der Faserrichtung schleift, wie man sägt, bohrt, hämmert, feilt, biegt, abkantet und schraubt oder wie man sich die Hände gründlich im Schulgarten schmutzig macht. Frau lernt so etwas heute entweder gar nicht mehr oder muss sich dieses Wissen im Erwachsenenalter mühsam selbst erarbeiten, indem sie hippe DIY-Ratgeber von Frauen in rosafarbenen Overalls liest oder notfalls Kurse im Baumarkt bucht.

Dabei kann handwerkliches Arbeiten fast meditativ wirken. Beim Abschleifen geerbter, dunkelbrauner Holzstühle kann man beispielsweise wunderbar darüber nachdenken, wer wohl schon alles darauf gesessen haben mag, was man als nächstes mit den lieben Lernenden im Deutschkurs machen könnte, warum die Nachbarin schon wieder Wäsche auf der Leine zu hägen hat (das wird vermutlich zu meinem Trauma) oder was ich eigentlich noch gut gebrauchen und am besten am Straßenrand aufsammeln könnte. Denn das ist eine andere, große Schwäche von mir: Ich bin nicht nur Krachmacher. Ich bin auch ein Finder.

Vom Suchen und Finden

IMG_20140413_130009Nachdem mir bei den temporären Gärten im letzten Jahr in Bari die Kombination von roten Blüten und grünen Weinballons so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt solche bauchigen Flaschen. Eines Tages standen doch glatt drei kleine Versionen dieser Weinballons an einem Glascontainer in der Nähe unserer Wohnung. Ich rettete sie vor der Vernichtung und stellte sie auf die Terrasse neben rot blühende Geranien. Ich bin mir fast sicher, dass ich irgendwann noch ein größeres Exemplar finden werde.

IMG_20140408_141300Als ich eines Tages nach Marktschluss in der Nähe der Marktstraße parkte, weil ich relativ  zeitig nach dem Mittagessen eine Stunde geben sollte, glaubte ich meinen Augen kaum zu trauen, als ich an unzähligen, zu einem riesigen Berg aufgetürmten Obst- undIMG_20140408_140813 Gemüsestiegen vorbeifuhr. Die Reinigungskolonne war noch nicht mit dem Aufräumen fertig. Und damit begann meine Gemüsekistenmanie. Mit dem Schleifgerät von splitternden Kanten befreit und mit ein bisschen Farbe lasiert, fungieren sie bereits als Aufbewahrungskisten für Katzenfutter, sowie als Blumentöpfe und Blumenständer. Wer weiß, was mir noch so alles für sie einfällt. Erst vorgestern habe ich wieder zwei an mich gebracht.

IMG_20140408_140659Eine weiterer, bisher noch weit unterschätzter Wegwerfartikel in Italien sind Paletten, also die ausladenden Holzkonstruktion, auf denen Waren in Geschäften angeliefert werden. Offensichtlich hat sich hier noch keine Norm durchgesetzt, denn es gibt sie in mehr oder weniger stabilen Ausführungen und verschiedenen Größen. Sie sind toll als Blumenkübeluntersetzer z.B. für unsere Bäume auf der Terrasse, wenn man unten noch vier Rollen dranschraubt. Man kann aber auch einfach darauf sitzen und ein Buch lesen oder aus ihrem Holz andere Dinge zusammenbauen. Aktuell habe ich die Idee für eine Truhe, in der ich die Mülltrennungsmülleimer stellen kann, damit sie uns der gelegentlich heftige Wind nicht über die Terrasse verteilt, im Hinterkopf. Dafür muss ich allerdings noch einige Paletten sammeln und mir eine Säge anschaffen – elektrisch natürlich, damit die Nachbarn auch etwas von meiner Bautätigkeit haben.

Palettentrendsetting im Kostümchen

IMG_7077Vor ein paar Wochen sah ich ein besonders schönes Palettenexemplar, das nur halb so groß wie ein normales war, neben einem Müllcontainer vor einem Spielzeuggeschäft im Zentrum von Bari stehen. (Man sieht es auf dem Foto unter den Töpfen hervorlugen.) Ich war auf dem Weg zum Auto, das ich weit entfernt dort parke, wo man keine Parkgebühr von zwei Euro pro Stunde bezahlen muss. Nur kurz wägte ich ab, ob sich das Tragen einer Palette mit einem schwarzen Lehrerinnenkostüm und Pumps vereinbaren ließ. Ihr wisst ja: „bella figura“ und so… . Dann beschloss ich, dass das Tragen von Paletten unbedingt Trend werden sollte, schnappte mir das Teil und hängte es mir lässig in die Armbeuge. Ich gebe zu, es verlangte einiges an Willenskraft so auszusehen, als ob das Holzmonstrum nur so viel wie eine Handtasche wiegen würde, aber hell nussbaumfarben angestrichen, gefällt sie mir gut unter dem Zitronenbäumchen. Dafür hat sich die halbe Stunde schweißtreibendes Trendsetting gelohnt. Bisher habe ich jedoch noch niemanden gesehen, der diese Mode aufgegriffen hätte. Daran muss ich also noch ein bisschen arbeiten.

IMG_20140408_140952Ein ähnliches Spektakel habe ich jedoch mit einem geflochtenen Korb von enormer Größe kurz darauf wiederholt, der jetzt als Behälter für abgestorbene Pflanzenteile und zusammengefegtem Schmutz auf der Terrasse dient. Ich hab’s ja oben schon einmal geschrieben: Ich bin ein Finder und das Finden lohnt sich. Deshalb tun mir meine Nachbarn gelegentlich ein bisschen leid, wenn ich mit meinem besten Freund auf der Terrasse herumrumore. Wenn sie mich irgendwann auf den Lärm ansprechen sollten, werde ich ihnen tröstend versichern, dass sie nur noch zwei Gemüsekisten, fünf Stühle, eine Truhe und wenige Paletten von der ewigen Ruhe entfernt sind – es sei denn, ich finde noch weitere nützliche Dinge am Straßenrand. Das kann man nicht ausschließen.

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Euch, meinen lieben Lesenden, wünsche ich, dass ihr im Leben auch immer genau das finden mögt, was ihr sucht – und zwar nicht nur zu Ostern und natürlich nicht nur auf Materielles bezogen.

In diesem Sinne frohe Feiertage und viel Spaß beim Suchen!

Eure Corinna

Ostergrüße aus Apulien

Meine Lieben in Deutschland, Italien und auf der ganzen Welt,

ich hoffe, ihr hattet in der letzten Woche genauso viel Spaß beim Lesen der Beiträge zum Thema “Ostern in Apulien” wie ich beim Stöbern nach den Themen, beim Backen, Fotografieren und Aufschreiben.

Jetzt bleibt mir nur noch, euch ein wunderbares Osterfest mit eurer Familie und euren Freunden zu wünschen. Mögen die Tage erholsam und der Osterhase fleißig sein!

Alles Gute,

Corinna

buonapasqua

Leidenschaftlich zelebrierter Glauben in der italienischen Osterzeit

Mitten hinein in den katholischen Glauben

Italien in der Osterzeit ist eine besondere Erfahrung, da die religiösen Traditionen um die Passion Christi tief verwurzel sind. Die vierzig Tage der Fastenzeit verbingen die Gläubigen mit der Reflexion über das Leben und Wirken von Jesus Christus, das mit der sogenannten Auferstehung am Ostersonntag seinen Höhepunkt gefunden haben soll. Auch Katholiken wie Luigi, die sonst seltener in die Kirche gehen, frequentieren die Gottesdienste in dieser Zeit regelmäßig.

Über die reichhaltige christliche Tiersymbolik, die sich in den traditionellen Ostergerichten widerspiegelt, habe ich bereits in einem der vorhergehenden Beiträge geschrieben, und auch die Palmzweige erwähnt, die man am Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern, in der Kirche segnen lässt und als Dekoration verwendet. Häufig werden dafür auch die Zweige von Olivenbäumen benutzt. Mit dieser Tradition erinnert man sich an den Einzug von Jesus in Jerusalem, bei dem das Volk vor Begeisterung mit Palmzweigen gewunken haben soll.

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 Prozessionen und „Lebende Passionen Christi“

Chiesa San Francesco, TriggianoAm Gründonnerstag gedenkt man der Waschung der Füße, die Jesus an seinen Vertrauten beim Abendmahl durchgeführt haben soll, während der Karfreitag im Gedenken an den Kreuzweg begangen wird. Beeindruckendern sind die Prozessionen, die an diesem Tag in vielen Städten und Dörfern abgehalten werden, bei denen man die Heiligenfiguren der örtlichen Kirche begleitet von zahlreichen Angehörigen der Gemeinden durch die Straßen trägt. In Bari beispielsweise findet am Karfreitag eine Prozession ausgehend von der Kirche San Giuseppe zur Piazza Di Vagno statt, die dort in einem Gruppengebet ihren Höhepunkt findet. In Triggiano organisieren u.a. die Kapuzinermönche der Kirche San Francesco eine „Passione Vivente“, in der die wichtigen Stationen der Leidensgeschichte Jesu Christi mit lebenden Personen nachgestellt werden.

Weithin bekannt sind die Feierlichkeiten der zwei katholischen Hauptgemeinden in Taranto, deren Wurzeln bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, in dem die Region von den Spaniern beherrscht wurde und wirtschaftlich prosperierte. Wohlhabende Bürger stifteten zu dieser Zeit die ersten Statuen für die dortigen Prozessionen. Die Feierlichkeiten beginnen am Palmsonntag mit der Versteigerung der Ehre, die Heiligenfiguren tragen zu dürfen. Wer mitbieten möchte, sollte ein dickes finanzielles Polster mitbringen, denn es können schon mal Summe um die 30.000 Euro geboten werden.

IMG_20130322_204620Die Prozession „Pilgerzug der Schmerzensreichen“ beginnt um Mitternacht des Gründonnerstages, wenn die Glaubensbrüder zu langsamen Trauermärschen in Roben, die an Mitglieder des Ku Klux Klan mit zusätzlichem Schäferhut erinnern, ausgehend von der Kirche San Domenico Maggiore mit ihrer Madonnenstatue eine festgelegte Strecke in der IMG_20130322_204656Altstadt abschreiten, um erst wieder am Nachmittag des Karfreitags zum Ausgangsort der Prozession zurückzukehren. In der Neustadt hingegen beginnt zu dieser Zeit bereits die „Prozession der Mysterien“, anlässlich derer verschiedene Figuren, die den Leidensweg Christi symbolisieren, durch die Straßen getragen werden.

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 Vom religiösen zum leiblichen Wohl

Der Heilige Samstag ist der einzige Tag im Kirchenjahr, an dem keine Messe durchgeführt und demzufolge auch nicht die Kommunion erteilt wird. Der Tag soll ganz im Stillen mit dem Warten auf die Verkündigung der vermeintlichen Rückkehr Jesu Christi von den Toten begangen werden, bevor am Ostersonntag die Völlerei aus Freude über ebenjenes Event beginnt, das bei vielen Italienern am Ostermontag mit einem fröhlichen Familienausflug aufs Land endet.

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Spuren der religiösen Osterzeit im ganzjährigen Sprachgebrauch

Die religiösen Momente der Osterzeit spiegeln sich auch in italienischen Redensarten wieder. „Chi vuole Pasqua deve fare quaresima.“ – „Wer Ostern will, muss die Fastenzeit überstehen“ – drückt aus, dass man sich ins Zeug legen muss, wenn man etwas erreichen will. „Lungo come una Quaresima“ – „Lang wie die Fastenzeit“ – sagt man zu einer langweiligen und langatmigen Angelegenheit wie zum Beispiel unserer Wohnungsrenovierung, deren Beginn sich jetzt schon über Monate hinzieht, und das Sprichwort „Portare la sua propria croce“ – „das eigene Kreuz tragen“ – benutzt man auch im Deutschen, um auszudrücken, dass jemand Probleme mit sich herumträgt.

Mit einem kleinen italienischen Trost das Wetter betreffend, möchte ich diesen Artikel zu Ende bringen: „Pasqua di fango, covone pesante.“ – „Ostern im Schlamm, bringt schwere Garben.“ In diesem Sinne kann es eigentlich im matschigen Tauwetterdeutschland nur besser werden. Wie sollten sonst jemals die schweren Garben heranreifen?

„Torta Pasqualina“ – Das Rezept

Rezept für eine „ a von 30 cm Durchmesser, mit Spinat und 6 – 13 Eiern, wegen denen ich fast die Gunst meiner Schwiegermutter verlor (hier nachzulesen)

D e r  T e i g

600 g Mehl – auf eine Arbeitsfläche geben
½ TL Salz und 35 ml Olivenöl dazugeben
ca. 300-350 ml Wasser Schluck für Schluck verkneten bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist

– den Teig 60 min ruhen lassen

D i e  S p i n a t f ü l l u n g

½ Zwiebel oder, wenn sie klein sind, eine ganze, würfeln und mit
vier großen Löffeln Olivenöl in einer hohen Pfanne glasig werden lassen
1 kg klein geschnittenen Spinat hinzgeben und zusammenfallen lassen
– mit 1 TL getrockneten Majoran, 3 TL Salz und
Pfeffer nach Belieben würzen
– das ganze in einer Schüssel abkühlen lassen
drei gequirtelte Eier und 100 g geriebenen Parmesan unterheben

D i e   R i c o t t a c r e m e

500 g Ricotta mit
80 g geriebenen Parmesan
– einer Prise Salz
– einer Prise Muskat und mit
3 gequirlten Eiern glattrühren

a u ß e r d e

– so viele Eier, wie man auf der Ostertorte noch dekorativ aufbringen möchte
Salz, Pfeffer und ein wenig geriebenen Parmesan für das Würzen der Eier

H e r s t e l l u n g   d e  T o r t a   P a s q u a l i n a

– eine Form mit 30cm Durchmesser gut mit Olivenöl einpinseln
– den Teig in vier Stücke teilen, dabei zwei etwas größer lassen
– nacheinander die zwei größeren Teigklumpen dünn auswalzen und damit die Form auskleiden, den Teig außen über den Rand hängen lassen, die erste Lage vor dem Aufbringen der zweiten mit Öl einpinseln
– die Spinatmischung hineingeben und glatt streichen
– die Ricottacreme auf dem Spinat verteilen und glattstreichen
– mit einem großen Löffel Vertiefungen in die Ricottacreme drücken
– in jede Vertiefung ein Eidotter mit etwas Eiklar geben und würzen
– die letzten beiden Teigklumpen auswalzen und damit die Ostertorte abdecken, dabei beide Schichten mit Öl einpinseln
– den Teig vorsichtig dort mit einer Gabel einstechen, wo sich keine Eier befinden

– bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen 45 – 60 min backen, bis der Teig eine bräunliche Farbe angenommen hat

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