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Gegen das Kind – Neues Projekt aus Holzpaletten

Nach dem Abschluss des letzten Terrassenprojektes – einer fahrbaren Mülleimerumzäunung – haben wir unser nächstes Palettenprojekt in Angriff genommen. Dieses hat ursächlich damit zu tun, dass Davide inzwischen so mobil und abenteuerlustig ist, dass wir seinen Bewegungsraum auf der Terrasse unseren Nerven zuliebe einschränken müssen.

Daher haben wir überlegt, gut die Hälfte der Terrasse mit einem Zaun abzuriegeln, so dass die Kaktusecke nicht mehr zugänglich ist und der liebe Filius auch nicht einfach um die Wohnungsecke aus der elterlichen Sicht verschwinden kann. Ein einfacher Zaun aus dem Baumarkt, den man an der Ballustrade und der Hauswand hätte festmachen können, hätte es sicher auch getan, aber mir schwebte ein mobiler Zaun vor, für den man keine Löcher zu bohren brauchte, die später nur die Wände verunzieren würden.

Da ein Zaunfeld jedoch nicht von selbst steht und ich generell schnell dabei bin, einen neuen Blumenkübel zu bepflanzen, lag es nahe, beides zu verbinden. Daher steht jetzt schon das erste Blumenkübeluntersetzerzaunfeld an seinem vorherbestimmten Ort. Es sieht noch ein wenig verloren aus, aber der schulfreie Juli kommt und dann wird das Projekt komplettiert.

Die Tomaten fühlen sich wohl in ihrem Zaunkübel.

Focaccia Pugliese – Mehr als nur eine Verlegenheitsspeise

IMG_20130803_193737Italien ohne Pizza wäre wohl unvorstellbar. Doch was die Pizza für die Italiener im Allgemeinen ist, das ist die Focaccia für die Pugliesen im Besonderen. Ich kenne keine Bäckerei, die es nicht anbietet, denn Focaccia ist in Apulien DAS Fastfood schlechthin. Original wohl entwickelt, um die Anfangshitze des Holzbackofens auszunutzen, bevor dieser heiß genug für Brote war, ist aus der Focaccia längst mehr als eine Verlegenheitsspeise geworden. Man isst sie heute als Snack auf die Hand genauso wie als vollwertige Mahlzeit beispielsweise zum Abendbrot. Gerade jetzt im Sommer stürmen die Badenden nach einem Strandvormittag die Focacciavorräte der Bäckereien oder kaufen bzw. backen sie schon am Vorabend selbst, um sie gleich mit ans Meer zu nehmen.

Im Gegensatz zum bekannteren Focaccia Genovese wird der Teig der apulischen Version nicht nur mit Mehl, sondern unbedingt auch mit Grießmehl und gekochten Kartoffeln zubereitet. Nur auf diese Art wird das Gebäck weich und unvergleichlich duftend, schmeckt warm genauso gut wie kalt und hält sich bis zum nächsten Tag frisch.

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