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Federicos Feigen

Das Terrassengärtnern auf unserer Traumwohnungsterrasse ist nicht immer befriedigend. Beispielsweise finden sich ständig unliebsame Tiere ein, die Blätter anfressen, Pflanzensäfte aussaugen, Gespinste weben und mir auf diese Art die Laune verderben. Unsere Zitrusbäume wachsen zwar, aber verlieren trotz regelmäßiger Düngung und guten Zuredens immer wieder die angesetzten Früchte. Aktuell lässt mich ein Kumquat-Bäumchen hoffen, aber verlässlich war bisher nur Federico.

Federicos Feigen

Freude an Feigen

So bietet unser Feigenbaum auch in diesem Jahr wieder Anlass zum Gärtnerstolz. Ich habe an die 70 Feigen gezählt, die mein kräpeliger Freund hervorgebracht hat. Davon sind einige bereits lila und damit reif und andere haben sogar eine beachtliche Größe erreicht.

Super, wenn man also beim abendlichen Gießen auch noch ein paar süße Feigen naschen kann. Noch besser schmecken sie aber mit einer Kugel Eis und Schokoladenlikörtopping.

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Hurra, ich hab‘ gewonnen!

liebster AwardFür Personen, die einen guten Teil ihrer Freizeit, dem Schreiben eines Weblogs widmen, gibt es gewisse Momente, in denen der Stolz auf die eigene Arbeit besonders groß ist. Ich freue mich zum Beispiel, wenn ein Beitrag besonders oft aufgerufen oder besonders häufig – gern auch lobend – kommentiert wird oder, wenn jemand meine Beiträge abonniert.

Dass “Mein Apulien” auch in diesem Jahr wieder zu den Lieblingsblogs anderer Bloggender zählt, hat mich natürlich noch viel mehr gefreut. Daher bedanke ich mich ganz herzlich bei der nach Istanbul ausgewanderten Lehrerin Jana für ihre beständige Lesetreue und den “Liebster Award” aus dem März.

Die Regeln für den Award besagen, dass man 11 Fragen beantwortet, den Preis dann weiterreicht und sich für den/ die nächsten Preisträger wieder 11 Fragen ausdenkt. So kann man die Schreiber hinter den Blogs noch besser kennenlernen und wie in meinem Fall auch einmal über den thematischen Tellerrand hinausschauen.

 Hier also die Fragen aus Istanbul und meine Antworten aus Apulien:

 Wenn du auswandern würdest, wohin?

Meine Auswanderung war eher nicht geplant, sondern hat sich einfach so ergeben. Aber ich glaube, dass ich an jedem Ort der Welt leben könnte, weil Liebe und Freundschaft auch über räumliche Distanzen hinaus Bestand haben. Sollte ich irgendwann nach Deutschland zurückkehren, so würde ich allerdings wieder gern dort leben, wo meine Wurzeln sind.

Welche Farbe hat dein Lieblingsregenschirm?

Görlitz schirmÜberwiegend blau mit der Silhouette der Stadt Görlitz – ein Andenken an ein schönes Wochenende in einem ganz zauberhaften, kleinen Ort in Deutschland.

Welches Buch hast du als letztes gelesen und wie war es?

“Bierleichen” des deutsch-türkischen Autors Su Turhan. Ein Krimi: Dank seines interkulturellen Bezugs kurzweilig und humorvoll, aber leider nicht sehr spannend.

Spendest du Geld? Warum oder warum nicht?

Ich spende regelmäßig Geld an die Hilfsorganisation PLAN International für mein Patenkind Geraldine und seine Gemeinde im Benin, weil ich das Bedürfnis verspüre, denen zu helfen, denen es nicht so gut geht wie mir. Außerdem überrascht es mich immer wieder, wie viel Gutes man mit einem für europäische Verhältnisse geringen Geldbetrag in einem Entwicklungsland auf die Beine stellen kann. Darüber hinaus habe ich ein Herz für Straßenmusikanten und bettelnde Omas, die mir regelmäßig in den Weg springen.

Welches ist dein Lieblingstier? 

IMG_20140214_151758Ich mag sowohl Katzen als auch Hunde und vermisse immer noch meine Tiere, die ich in Deutschland bei meiner Familie zurückgelassen habe, aber natürlich ist unsere Katze Gina aktuell mein absolutes Lieblingstier.

Pippi Langstrumpf oder Prinzessin Lillifee?

Ohne lange darüber nachzudenken: Pippi Langstrumpf – lieber mäßig sauber als rosa.

Würdest du auch bloggen, wenn du keine Leser hättest?

Ohne Leser hätte ich vermutlich gar nicht erst angefangen zu bloggen. Dass über den ursprünglichen Leserkreis hinaus immer mehr Personen hinzukommen, ist meine Motivation dafür, am Ball zu bleiben und weiter nach interessanten Themen zu suchen oder skurile Alltagsbeobachtungen festzuhalten.

Wie verläuft dein perfekter Tag?

Interessante Frage. Die werde ich später auch stellen.

Der perfekte Tag fängt damit an, dass Gina uns nicht um halb sieben vor der Schlafzimmertür miauend weckt, sondern uns bis halb neun schlafen oder in Ruhe andere Dinge tun lässt lässt. Er geht weiter mit einer Portion Crepes mit Bananen und Schokoaufstrich und einem anschließenden Kontrollgang auf der Terrasse, was man auch “Abschreiten der Besitztümer” nennen könnte. Dann folgen ein Ausflug mit einem schönen Spaziergang, ein üppiges Mittagessen mit Fleisch oder Fisch vom Grill, Mittagsruhe im Freien mit einem Buch, ein bisschen schreiben und abends Kuscheln auf dem Sofa bei einem guten Film. Tutto tranquillo.

Wohin fährst du als Nächstes in den Urlaub?

Ins Brandenburgische. Ich möchte mal wieder mit meiner Familie in der elterlichen Küche sitzen, meine Freunde treffen, mit unserem Hund durch den Wald toben und den Duft von Kiefernnadeln schuppern, sowie dem Korn auf den Feldern beim Wachsen zusehen.

Wenn du tausend Euro geschenkt bekommen würdest, was würdest du damit machen?

Tausend Euro würde ich auf die hohe Kante legen, denn sie reichen für keins der wichtigen Projekte, die wir vorhaben. Am ehesten würde ich von einem geringen Teil des Geldes wahrscheinlich einen großen Sonnenschirm und zwei gemütliche Liegestühle kaufen.

Was kannst du am allerbesten?

Schreiben.

 ***

Nachdem nun alle Fragen beantwortet sind, möchte ich die Chance nutzen, den “Liebster Award” an einen Blog weiterzugeben, der mich sehr oft mit ungewöhnlichen Darstellungen von Lebensmitteln in der Kunst verblüfft. Er nennt sich debelloculinarioIch weiß nicht, wie Christoph immer wieder auf die faszinierenden Projekte stößt, die er auf seinem Blog vorstellt, aber jetzt könnte ich ihn ja mal fragen. Also…

  1. Würdest du beim “Liebster Award” überhaupt mitmachen? Und wenn ja:
  2. Wie bist du auf die Idee gekommen, einen Blog mit “Kulinarikbezug” zu schreiben?
  3. Wie stößt du auf die faszinierenden Projekte, die du auf deinem Blog vorstellst?
  4. Gibt es bereits eine Hitliste ausgehend von deinem Beerview?
  5. Was bist du lieber: kulinarischer Entdecker oder Plattenrichter?
  6. Wo würdest du leben wollen, wenn du überall leben könntest?
  7. Wohin würdest du hingegen nur im Urlaub fahren wollen?
  8. Wahlheimat Köln – drei Dinge, für die es sich in Köln zu leben lohnt
  9. Wahlheimat Köln – drei Dinge, für die du Köln am liebsten den Rücken kehren würdest
  10. Wie viele Blogs würdest du noch schreiben wollen, wenn du die Zeit dafür hättest?
  11. Wie verläuft dein perfekter Tag?

Also schaut ruhig mal bei Christoph und Jana vorbei! Lasst euch verblüffen und von fremden Welten verzaubern.

Bis bald! Corinna

Krisenzeichen

Das Leben mit unterschiedlichen Arbeitgebern ist zugegebener Maßen etwas stressig. Lehrern erzähle ich damit sicherlich nichts Neues, aber jede Stunde, die man halten möchte, muss auch irgendwann vorbereitet werden, und statt EINES Arbeitswegs hat man plötzlich vier; wobei die Zeit, die man für den Wechsel des Arbeitsortes benötigt, Privatvergnügen ist. Dazu kommt bei mir noch eine äußerst varibable Vergütung von überwiegend „geht gerade noch so“ bis seltenst „Wow!“. Das sichert zwar das Überleben, lässt jedoch keinen Raum für große Sprünge.

Glücklicherweise habe ich als Ex-DDR-Kind einen unschlagbaren Vorteil in meinem Leben und zwar den, nie in einer Überflussgesellschaft gelebt zu haben. Was man nicht kennt, kann man auch nicht vermissen. „Stell‘ dir vor!“, erzählte ich Luigi gestern von meiner Beobachtung im Supermarkt, „Da waren tatsächlich Leute, die ihren Wagen komplett voll geladen hatten – mit Berg! So zehn tüten Pasta oben drauf und mindestens 10 Packete Kekse!“ „Das ist doch noch gar nichts!“, entgegnete er mir. „Du hättest mal in den 80er und frühen 90er Jahren hier sein sollen, als es noch keine Krise gab. Da haben beide Ehepartner jeweils einen so vollen Wagen geschoben.“

Ja, die Krise. Viele Süditaliener kommen im Moment überhaupt nur bis ans Monatsende, weil Wohnungen noch überwiegend Privateigentum sind und somit die Miete wegfällt. Dem milden Winter verdanken wir moderate Heizkosten. Außerdem ist die Lebenserwartung hoch und die Alten erfreuen sich überwiegend guter Gesundheit, so dass an jedem Rentner mindestens noch eine oder zwei Familien hängen können, die mitversorgt werden – und sei es nur, indem sich die ganze Familie bei Oma zum Mittagessen trifft und die nachmittägliche Enkelbetreuung von den Großeltern oder alten Tanten übernommen wird, damit die Kinder einer Arbeit nachgehen können; wobei das nicht heißen muss, dass diese Arbeit gut bezahlt oder gar offiziell geleistet wird.

Vor ein paar Tagen las ich eine Anzeige, in der jemand eine Betreuung für den alten Vater suchte: Kost, Logis und den Sonntag frei, Arbeitszeit von 7 bis 19 Uhr, kochen, putzen, waschen, Gesellschaft leisten – 450 Euro im Monat. Tatsächlich wurden solche Jobs bis vor ein paar Jahren noch überwiegend von Migrantinnen übernommen, die mit diesem Geld ihre Familie im Heimatland versorgen konnten. In den Nachrichten wurde am gleichen Tag verkündet, dass immer mehr italienische Hausfrauen statt sich länger dem Haushalt hinzugeben in den Beruf zurückkehren; zum Beispiel als Putzfrauen oder in der Alten- sowie Krankenbetreuung. Der Bericht klang ungemein frohlockend – „Doppeldenk“ lässt grüßen! 

Andere italienische Frauen wiederum vergnügen sich trotz der Krise den ganzen Tag lang mit häuslichen Tätigkeiten, so wie unsere Nachbarin, für die es keine größere Wonne zu geben scheint, als dem Brummen ihrer Waschmaschine zu lauschen und die Wäscheleine mit langen Unterhosen sowie neonfarbenen Handtüchern zu bestücken. „Mach‘ doch auch mal was dreckig!“, pflaumte ich gestern erst Luigi an. „Wir müssen Wäsche raushängen. Sonst denken die noch, dass wir Schweine wären.“ Darauf hin bekleckerte er sich, möglicherweise auch unabsichtlich, mit Schokoladeneis. Das Wäscheproblem löste er damit jedoch nicht, denn für eine Ladung Helles  reichte es trotz seines schokofleckigen T-Shirts nicht. Ich schlug also hausfrauentechnisch zurück, indem ich noch nach meinem Nachmittagsunterricht, also abends um sieben, alle Fenster putzte und dabei laute Musik abspielte, damit die Putzattacke auch sicher von der ganzen Umgebung wahrgenommen wurde.

Nächstes Wochenende werde ich die Betten abziehen und dann dürfte es sogar für zwei Waschmaschinenladungen reichen!

 

Mafiaeis

Hätte ich am 4. März ein Eis gegessen, als ich die Gazzetta del Mezzogiorno aufgeschlagen habe, wäre es mir im Halse stecken geblieben. Warum?

Ich habe längere Zeit überlegt, ob ich meine Verstrickungen ins Bareser Verbrechen hier auf dem Blog zugeben soll. Zum einen ärgere ich mich insgeheim und hiermit nun auch offiziell, dass ich der Mafia in den letzten Jahren geholfen habe, Geld zu waschen. Außerdem berichte ich ungern von der dunklen Seite meiner sonst so hellen Wahlheimat. Doch vielleicht ist es wieder einmal an der Zeit, daran zu erinnern, dass Apulien nicht nur „Hotspot“ und „en Vogue“, sondern auch Spielwiese von Gewalt und Verbrechen ist.

Wenn in Italien jemand dem Fiskus nur 700 Euro Pension monatlich deklariert, aber gleichzeitig 21 Bankkontos, mehrere Appartments, eine Villa, acht Autos und andere Güter besitzt, dann macht er sich verdächtig. So ergaben die zurückliegenden Untersuchungen der italienischen Antimafiaorganisation Dia und der örtlichen Polizei denn auch, dass Biagio Cassano, der den Besitz all dieser Güter und leider auch der von mir bevorzugten Eiscremebar-Kette „Gasperini“ mit Hilfe von Strohmännern bisher gut zu verschleiern wusste, dem organisierten Verbrechen angehört. Seine Besitztümer wurden laut der Tageszeitung Gazzetta del Mezzogiorno vor zwei Wochen beschlagnahmt; so auch meine Lieblingseiscremebar auf dem Corso Cavour, die im Moment wie Cassanos andere Lokale unter staatlicher Aufsicht weiterlaufen.

Zum Glück gelingt den Behörden immer mal wieder ein erfolgreicher Schlag gegen „Subjekte von bemerkenswert kriminellem Format“. Das einzig Positive an dieser Situation ist, dass das Eis immer noch so gut schmeckt, wie als es noch Verbrechereis war (davon habe ich mich am Donnerstag überzeugt) und, dass man in dieser Eisbar mit Sicherheit nicht mehr die Unternehmungen der Mafia mitfinanziert. Mein Vertrauen in andere Bars und Caffes ist dahingehend vorläufig auch erschüttert.

Guck mal, was da blüht

Ich geb’s zu: das Wetter hier im Süden ist einfach unschlagbar, wenn’s nicht gerade regnet. Ich sitze zwar immer noch dick eingemummelt auf unserem Sofa und der gemeine Apulier beschwert sich über „Aprilwetter“, das hier eigentlich ein „Märzwetter“ ist, aber die Temperaturen klettern bei unbedecktem Himmel und strahlendem Sonnenschein bereits auf 18 bis 20 Grad. Deshalb setze ich mich zum Aufwärmen auch gern mal auf die sonnigste Sonnenseite unserer Traumwohnungsterrasse oder freue mich darüber, dass schon das große Blühen ausgebrochen ist.

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Die Alpenfeilchen blühen seit September ununterbrochen und grüßen uns schon am frühen Morgen, wenn wir den Rolladen des Schlafzimmerfensters hochfahren.

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Eine der Herbstastern und eine weiße Geranie hören seit dem Spätsommer ebenfalls nicht auf zu blühen. Die „Geldbäume“ sind Ginas Territorium, weil sie dort Insekten jagen kann.

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Außerdem werde ich gerade Fan von Sukkulenten, die das ganze Jahr  über unspektakulär und pflegearm vor sich hinwuchern, um plötzlich die ungewöhnlichsten und farbenfrohesten Blüten hervorzubringen.

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In meinem fast verheilten, hellgrünen Daumen hat es mich auch schon gejuckt, so dass ich im Lieblingsbaumarkt nicht an den Rosen vorbeigekommen bin und auf dem Markt die ersten Primeln mitgehen ließ. Die blauen und die lilafarbenen Blumen sind Geschenke von Pasquale und Luigi.

Es ist also schon sehr viel Schönes dran an dem, was die Italiener „Winter“ nennen. Von daher: Schluss mit dem ständigen Regen, bitte, und wieder mehr Sonnenschein! Es müssen ja nicht gleich 40 Grad werden.

Hotspot Apulien

Als nach Apulien ausgewanderte, hoffnungslos optimistische Normalsterbliche befinde ich mich in guter Gesellschaft von mindestens 10 anderen Frauen, die ebenfalls in Bari Deutsch unterrichten, tatkräftigen Landfrauen wie Anna, die es in die Nähe von Gallipoli verschlagen hat, und Stefan, der sich seinen Traum in der Nähe von Ostuni erfüllt hat.

Gelegentlich kommt aber auch echte Weltprominenz nach Apulien. 2012 haben Justin Timberlake und Jessica Biel bei Egnazia in der Nähe von Ostuni geheiratet. Gerard Depardieu hat im letzten Jahr ein Haus im historischen Zentrum von Lecce gekauft, um dort in aller Ruhe die Weihnachtsfeiertage zu verbringen, was ihm der Lärm aus Altstadtlokalen jedoch einigermaßen verleidet haben soll. Und aktuell macht Richard Gere die Gegend unsicher, sowie die apulischen Frauen und Männer zu Paparazzi.

Wie man gestern in der Gazzetta del Mezzogiorno lesen konnte, dreht der Hollywoodstar gerade einen Werbespot für eine japanische Getränkemarke in der Bahnstation von Tricase und unternahm mit einem Basecap erfolglos zur „Unkenntlichkeit“ verkleidet unter anderem Ausflüge ins historische Zentrum von Lecce, nach Alberobello und in die Grotten von Castellana.

Bleibt nur noch die Frage: Wann besucht ihr Apulien?

Einweihungsfeier oder Die Tochter von Hulk

Manche Dinge passieren nur mir. Ja, wirklich! Es gibt Menschen, die schneiden sich in einem unachtsamen Moment mit einem Messer – beim Zwiebelnschneiden zum Beispiel. Andere schneiden sich vielleicht im Büro an einem Stück Papier, was auch sehr schmerzhaft sein kann. Ich hingegen schneide mir an einer berstenden Glasflasche gleich den Daumen halb ab und, um noch eins draufzusetzen: ausgerechnet an dem Tag, als Luigis Verwandtschaft in der Traumwohnung anrückt, um die Ergebnisse der Renovierung in Augenschein zu nehmen. Weiterlesen