Archiv für den Monat Dezember 2013

Weihnachtsfreie Zone oder Grüße zum Neuen Jahr

Wenn man Ende November umzieht und auch noch eine nahe Verwandte stirbt, deren Wohnung man bis Ende Dezember auflösen soll, dann gestaltet sich die Adventszeit wenig weihnachtlich – so meine Erkenntnis aus dem Dezember 2013.

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Dachschaden

In einer unruhig verbrachten Nacht, in der ich mehr dem Regen gelauscht hatte als zu schlafen, füllte sich der Plastikeimer zur Hälfte mit schmutzigbraunem Wasser aus dem Kaminrohr. Außerdem hatte sich bis zum Morgen an der Decke ein nasser Fleck ausgebreitet. „Ein halber Eimer,“ sagte Luigi, während wir die Regenpause nutzten, um die Terrasse mit Hilfe eines Besens und eines Gummiabziehers schneller vom auf ihr verbliebenen Wasser zu befreien, als es die leichte Schräge möglich machte. „Das geht doch noch. Es hätte viel schlimmer kommen können.“ Unfassbar! … und es gibt tatsächlich Leute, die mich schon für eine unverbesserliche Optimistin halten… Ich schlüpfte jedenfalls für den Arbeitsweg wieder in meine Gummistiefel und, obwohl es seit vier Stunden nicht mehr geregnet hatte, kaufe ich auf dem Heimweg nach der Schule in einem Geschäft für „Hausfrauenartikel“ einen zweiten Gummiabzieher, wie ich es schon seit einer Woche vorhatte, denn der Besen war bei dieser Arbeit nur eine mäßige Hilfe.   Weiterlesen

Wassereinbruch

Nachdem die beste Anschaffung des Monats November ein paar Gummistiefel waren, ist DIE Anschaffung des Dezembers eine auf über 4 Meter ausziehbare Leiter, denn eines Nachts, während es draußen wie aus Eimern und Kannen schüttete und Wasserfälle durch die Fallrohre vom Dach auf die Terrasse stürzten, wurde ich von einem ungewöhnlichen Tropfgeräusch aus meinem dämmrigen Halbschlaf geholt. Plitsch! Plitsch! Es dauerte eine Weile, bis mein Gehirn realisierte, dass das Plitschen nicht von draußen hereindrang, sondern irgendwo in der türlosen Wohnung auf Fliesen stattfinden musste.

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Freundlichkeit und unendliche Liebe

Das Wetter hat sich inzwischen wieder gefangen. Der Regen ist dem Sonnenschein gewichen, doch in unserer Wohnung ist es gefühlt oder vielleicht auch tatsächlich immer noch kälter als draußen um die Mittagszeit. Das fällt allerdings gar nicht so stark ist Gewicht, weil wir seit knapp zwei Wochen um die Mittagszeit damit beschäftigt sind, bis obenhin gefüllte Koffer, Taschen, Beutel und Kartons aus der Wohnung von Luigis verstorbener Tante in die von Maria oder in unsere Wohnung zu schleppen. Bei jeweils drei Etagen in zwei Häusern ohne Aufzug gerät man ganz schön ins Schwitzen.

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